Ein Stück übers Fliegen, Träumen und Scheitern.
Es ist die Geschichte eines Mannes, der versucht, einen Traum zu verwirklichen: den Traum vom Fliegen.
Er ist besessen von dieser Idee, wie es so viele bekannte und unbekannte Männer und Frauen vor und nach ihm auch waren. Von den
ZeitgenossInnen oft belächelt, ausgegrenzt und als Spinner abgetan, waren sie oft VisionärInnen, die trotz mannigfalter Entbehrungen und
Enttäuschungen an sich und ihr Unternehmen glaubten.
Wie schon in ihren früheren Stücken geht es der Choreographin Elisabeth Orlowsky darum, Menschen zu zeigen, die
"anders" sind und wie die Gesellschaft auf diese Menschen reagiert. Das junge Publikum soll ermuntert werden, seinen Idealen und Träumen nachzugehen, sich vom
Scheitern nicht entmutigen zu lassen und offen und neugierig dem "Anderen" zu begegnen. Eine Hommage an all diejenigen, die voller
Leidenschaft an ihre Träume glauben und ihren Weg gehen.
...eine ganze Stunde kindlicher Unruhe und allgemeiner Langeweile standzuhalten (in diesem Fall ohne narratives Element) ist halt nicht so
einfach... Spielend schaffte das die Compagnie Smafu (Elisabeth Orlowsky) mit einem ?schrägen Vogel", der unbedingt fliegen will. Andrea
Nagl und Dominik Grünbühel erhielten als TänzerInnen genügend Möglichkeit, sich über die Bewegung mitzuteilen; Hubertus Zorell als
komischer Mann, sorgt für slapstickartige Einlagen. Auch er hat gesprochen, doch ging es nicht um Inhalte; die unverständliche Kunstsprache
wurde zu einem die Bewegung ergänzenden künstlerischen Ausdrucksmittel. Zwischen Lachen und Rührung und der Erinnerung an den
Kinofilm ?Arizona Dream" war auf einmal ganz klar: die Schönheit des Fliegens ist die Schönheit des Tanzes. Oder vice versa!
(Pressekritik www.tanz.at, Ditta Rudle 03. 02. 2003)
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