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Gut gelang Elisabeth Orlowsky zum Ausklang das Stück Zeitgeister...
...ein Stück, das (...) auf Reisen gehen sollte...
(Kurier, Wien)
...ist Elisabeth Orlowskys genau gearbeitete Choreographie (...) hervorzuheben,
in der Andrea Nagl mit präziser Mimik und Gestik mit den Volksschulkindern "sprach"...
(tanzAffiche)
...eine ganze Stunde kindlicher Unruhe und allgemeiner Langeweile standzuhalten (in diesem Fall ohne narratives Element) ist halt nicht so einfach... Spielend schaffte das die Compagnie Smafu (Elisabeth Orlowsky) mit einem "schrägen Vogel", der unbedingt fliegen will. Andrea Nagl und Dominik Grünbühel erhielten als TänzerInnen genügend Möglichkeit, sich über die Bewegung mitzuteilen; Hubertus Zorell als komischer Mann, sorgt für slapstickartige Einlagen. Auch er hat gesprochen, doch ging es nicht um Inhalte; die unverständliche Kunstsprache wurde zu einem die Bewegung ergänzenden künstlerischen Ausdrucksmittel. Zwischen Lachen und Rührung und der Erinnerung an den Kinofilm ?Arizona Dream" war auf einmal ganz klar: die Schönheit des Fliegens ist die Schönheit des Tanzes. Oder vice versa!
(www.tanz.at, online)
...zeigte eine wunderbare Tanzproduktion gegen Gewalt und für ein friedvolles Miteinander. Eine Botschaft, die stets aktuell ist. Die professionellen Tänzer und TänzerInnen bedienten sich einer sehr ausdrucksstarken Körpersprache.
...vermochten sie mehr zu sagen als mit Worten.
(Vaterland, Liechtenstein)
Was wie ein Märchen beginnt, entwickelt sich zu einem teils rasanten, teils nachdenklichen Mix aus Tanz- und Erzähltheater.
(Kurier, Wien)
Ein intensives Nachgespräch in der Schule war der Beweis dafür, dass die SchülerInnen sehr beeindruckt waren von der Besonderheit der Darbietung. Die Verwendung eines alten Stoffes, des Kaspar Hauser in Verbindung mit aktuellen Problematiken, die ungewohnte, aber reizvolle Sprache des Tanzes, die Sprecheinlagen durch den sogenannten Erzähler hinterließen Spuren und Fragen zum Nachdenken. Die Kinder wurden hier nicht bloß eingelullt von schönen Bilderszenen und Spektakel wie es in unserer Kommerzgesellschaft ohnehin täglich passiert, sondern wurden voll gefordert, geistig, sinnlich und emotionell. Gerade für multikulturelle Gruppen, wie sie meine Klasse darstellt, sehe ich das Tanztheater als etwas sehr Verbindendes. Selbst, wenn die Worte nicht verstanden werden, werden durch den Ausdruck des Tanzes und der Körper Gefühle und Sinne angesprochen.
(Cornelia Kaufmann, Dipl. Paedagogin, KMSI u. Informatikhauptschule, 1170 Wien)
Die Wiener Compagnie Smafu beweist immer wieder, dass Tanz für junge Leute (Stücke für Kinder sind genauso im Repertoire wie für Jugendliche) weder kindisch noch schlampig gearbeitet sein muss.
„Verhext und zugenäht” besticht in der Regie von Hubertus Zorell nicht nur durch ein reiches exakt ausgeführtes Bewegungsvokabular und eine spannende Handlung mit liebevoll ausgearbeiteten Details, sondern auch durch den sinnvollen Einsatz technischer Mittel.
Zaubereffekte und großflächige Projektionen erzeugen tastsächlich eine magische Stimmung, die durch das schwungvolle Rollenspiel der Mitwirkenden – Julia Hechenblaikners Energie und Humor müssen besonders erwähnt werden – zauberhaft kontrapunktiert werden.
Wie in der Vorstellung zu sehen und zu spüren war, amüsierten sich die Teenager ebenso, wie sich die Volksschulkinder mitreißen ließen.
(tanz.at- 06. 03.2006, online)